Sönd wöllkomm

Wer den Weg ins hügelige Appenzellerland auf sich nimmt, wird spätestens beim Anblick des Alpsteins belohnt. Appenzell berührt und gibt manch einem das verlorene Gefühl von Echtheit zurück.

So prägt bis heute das Sennenleben und Handwerk den Alltag im Appenzellerland. Bräuche und Traditionen sind in der Bevölkerung tief verankert und werden mit Stolz von Generation zu Generation weitergegeben.

Hier, wo abendlich ein Alpsegen ins Tal gerufen wird, um Menschen und Tiere vor Schaden zu behüten, ist die Wiege von so manch einer Geschichte und manch einem Geheimnis.

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Gelebtes Brauchtum

Im Appenzellerland bedeutet Brauchtum weder Nostalgie noch Touristenshow, hier gehören Traditionen zum Alltag. Dazu zählt der Alpaufzug in der Sennentracht genauso wie traditionelles Handwerk und die «Stobete», das Sennenfest mit Streichmusik.

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Urform der Demokratie

In Appenzell werden politische Geschäfte und Wahlen immer noch per Handheben geregelt. Am letzten Sonntag im April versammeln sich rund 3000 Stimmberechtigte zur Landsgemeinde. Das gibt es sonst nur noch in Glarus.

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Der Alpstein

Das Alpsteinmassiv ist bekannt für den Ostschweizer Hausberg Säntis, kristallklare Bergseen, traumhafte Wanderwege und die einzigartige Dichte an Berggasthäusern. Weltberühmt ist – unter anderem dank der Etikette des Appenzeller Alpenbitters – das Restaurant Äscher-Wildkirchli.

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«DE BLESS»

Die harten Bedingungen in den Bergen haben den Charakter des Appenzeller Sennenhundes – oder Bless, wie hier genannt wird – geprägt. Er ist wetterfest, wenig krankheitsanfällig, in der Ernährung unkompliziert und gilt als anpassungsfähig.

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Traditionelles Handwerk

Zum Sennentum gehört traditionelles Handwerk wie das des Küfers, der unter anderem Holzgeräte für die Milch- und Käseproduktion herstellt und schnitzt. Oder das des Sennensattlers. Er fertigt die bekannten Kuhgurte, Hosenträger oder Ohrschmuck an.

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